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Niederländische Online-Glücksspielunternehmen müssen Prozentsätze zahlen

Tuesday, July 22nd, 2014 um 5:48 pm

Unternehmen, die in den Niederlanden eine Lizenz für die Abhaltung von Online-Glücksspiel erhalten, müssen eine Steuer in Höhe von 20 % auf ihre Brutto-Glücksspielumsätze zahlen, wobei der niederländische Ministerrat sagte, dass diese Unternehmen nicht die Steuerrate von 29 % zahlen müssten, die innerhalb der Niederlande für physische Glücksspielunternehmen gilt. Die Online-Glücksspielunternehmen müssen die Steuer von 29 % also nicht zahlen, es wurde aber berichtet, dass die lizenzierten Online-Betreiber einen weiteren Anteil von 0,5 % ihres Umsatzes zu Gunsten eines Fonds zum Entgegenwirken von Problemspielverhalten sowie weitere 1,5 % an die niederländische Regulierungsbehörde Kansspelautorltett (KSA, die niederländische Glücksspielbehörde) entrichten müssen. Im Juni 2014 sagte der Vorsitzende der KSA, Jan Suyver, man erwarte, neue Befugnisse zu erhalten, um nicht zertifizierten Betreibern das Handwerk zu legen und dass diese Befugnisse auch das Recht beinhalten könnten, solche Internetseiten zu sperren, die als „bösartig“ bezeichnet werden können sowie öffentliche Warnungen an die niederländische Bevölkerung zu allen Glücksspielseiten, die die Regeln nicht befolgen, auszusprechen.

In dem Versuch, den Online-Glücksspielmarkt langsam zu liberalisieren, haben die Niederlande einen holprigen Start hingelegt, richten ihr Augenmerk aber jetzt darauf, eine Vielfalt jenseits des derzeitig vorherrschenden staatlichen Monopols, der Staatsloterlj, zu schaffen. Erst im letzten Monat beendete das niederländische Fern-Glücksspielgesetz die Legislaturpause der europäischen Kommission, aber die Kernpunkte müssen noch erörtert werden, so dass einige Beteiligte in Frage stellen, ob der staatlich regulierte Markt tatsächlich in der Lage sein wird, das angestrebte Datum des Inkrafttretens zum 1. Januar 2015 einhalten zu können.

In dem Bestreben, ihre Lotterie auch für den internationalen Wettbewerb zu öffnen, haben die Niederlande die derzeitig erforderlichen 50 % der Gewinne, die zu wohltätigen Zwecken eingesetzt werden müssen, auf 40 % reduziert, was den Weg für viele Interessenten weltweit ebnen wird.

Die niederländische Regierung bestätigte darüber hinaus ihre Pläne, das Monopol für die physischen Holland Casinos aufzugeben und den Markt zu privatisieren, wobei zehn der 14 niederländischen Holland-Casinos derzeit bereits verkauft werden, und die anderen vier separat und nicht unter ihrem derzeitigen Namen zu einem späteren Zeitpunkt verkauft werden sollen. Weiterhin hat die niederländische Regierung auch die Absicht, Auktionen für zwei weitere Casino-Lizenzen zu eröffnen, die im Jahr 2017 vergeben werden sollen. Das Franchisingunternehmen Holland Casino hatte zuletzt mit finanziellen Problemen zu kämpfen und ist kürzlich eine Partnerschaft mit dem renommierten Technologie-Anbieter für das Online-Glücksspiel, Playtech, eingegangen, um sich auf die geplante Marktliberalisierung vorzubereiten.

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